Frühlingsgefühle beim Hund

| TiR-KTK-BB

Hat Ihr Hund gerade auch Schmetterlinge im Bauch?

Frühlingsgefühle können bei Hündinnen und Rüden auftreten: so ist doch die Zeit ab März bekannt dafür, dass viele Hündinnen läufig werden und die unkastrierten Rüden vor Liebkummer weinen. Typische Anzeichen eines liebeskranken Hundes sind dabei jaulen, fiepen, aufgeregtes Hecheln und Unruhe. Manche Hunde verweigern auch das Futter in dieser Zeit. Spaziergänge können dann manchmal ganz schön ausarten: All die Gerüche, die von der Schneeschicht verdeckt waren, sind nun wieder freigelegt und wollen von den knapp 200 Millionen Riechzellen des Hundes erforscht werden. Dabei wird jede noch so kleine Duftmarke einer läufigen Hündin von Rüden besonders inspiziert.

 

 

Um mit seinem Hund möglichst stressfrei durch den Frühling zu kommen, raten wir zu folgenden Tipps:

-         Leinenpflicht. Egal wie gut ihr Hund erzogen ist, unter einem Hormonschub wird der Mensch doch allzu oft ignoriert. Da hilft manchmal nur noch ein ganz besonderes Leckerchen als Lockmittel. Zumindest für 1 oder 2 Minuten, dann sind die Gerüche einfach zu verlockend!

-         Ruhe. Wenn ihr Hund besonders empfänglich für Frühlingsgefühle ist, kann es helfen gut besuchte Hundeplätze und beliebte Parks zu vermeiden. Gehen Sie lieber in ein ruhiges Waldstück und lassen Sie Ihren Hund die vielen anderen Gerüche des Frühlings genießen

-         Geduld. Auch wenn die Unruhe Ihres Hundes Sie in den Wahnsinn zu treiben scheint: Spenden Sie eher Trost als das Sie den Liebeskummer ausschimpfen. Er kann gerade einfach nicht anders.

-         Beobachten. Schauen Sie sich Ihren Hund genau an: Schmachtet er nur auf dem Spaziergang oder weint er dem Objekt der Begierde auch Zuhause noch hinterher? Frisst er über einen längeren Zeitraum schlecht? Wenn das Stresslevel für Ihren Hund in dieser Zeit zu hoch ist, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen und über mögliche medizinische Hilfen sprechen.